Da Universitäten in ganz Europa daran arbeiten, integrativere und unterstützendere Lernumgebungen zu schaffen, spielt das Arbeitspaket 2 (WP2) unseres Projekts eine Schlüsselrolle bei der Schaffung der Grundlagen für langfristige Veränderungen. Dieser Teil des Projekts konzentriert sich auf zwei Hauptziele: den Austausch bewährter Verfahren zur Unterstützung der psychischen Gesundheit von Studierenden und die Ermittlung der tatsächlichen Bedürfnisse von Studierenden und Lehrpersonal. Unter der Leitung der University of Hertfordshire begann das WP2 mit einer Auftaktveranstaltung, bei der Einblicke aus der britischen University Mental Health Charter und der Organisation Student Minds vorgestellt wurden. Dies bot den Projektpartnern eine solide Grundlage, um über bestehende Ansätze nachzudenken und zu untersuchen, wie ähnliche Strategien in ihren eigenen Einrichtungen angepasst werden könnten.
Ein zentrales Element von WP2 ist eine Reihe von Workshops, die an jeder Partneruniversität stattfinden. Diese kleinen, fokussierten Sitzungen bringen Studierende und Lehrkräfte zusammen, um die Herausforderungen zu diskutieren, denen sie im Bereich der psychischen Gesundheit im Hochschulbereich gegenüberstehen. Der erste Workshop richtet sich an Studierende mit Erfahrungen mit Angstzuständen oder Depressionen, der zweite sammelt Perspektiven von Lehrkräften und der dritte bringt beide Gruppen zusammen, um über die Ergebnisse zu reflektieren und Gemeinsamkeiten zu erörtern. Diese Gespräche sind entscheidend, um herauszufinden, welche Art von Unterstützung wirklich benötigt wird und wie ein strategischer Rahmen für psychische Gesundheit an jeder Universität aussehen könnte.
Die Ergebnisse dieser Aktivitäten sind sowohl praktisch als auch weitreichend. Jede Partneruniversität erstellt einen Bericht, in dem die wichtigsten Ergebnisse ihrer Workshops zusammengefasst werden, und die Partner stellen diese zu einem gemeinsamen zusammenfassenden Bericht zusammen. Dieser Bericht dient als Grundlage für die nächsten Phasen des Projekts, darunter die Entwicklung eines Schulungsprogramms für Mitarbeiter, einer digitalen Lernplattform und umfassenderer Strategien für die psychische Gesundheit an Universitäten. Indem WP2 mit einem klaren Bild davon beginnt, was bereits funktioniert und was benötigt wird, stellt es sicher, dass die zukünftigen Ergebnisse des Projekts sowohl evidenzbasiert als auch relevant sind.
WP2 zeigt auch das Engagement für eine kosteneffiziente Umsetzung. Die Aktivitäten finden auf dem Campus statt, nutzen vorhandene Ressourcen und Netzwerke und beanspruchen nur die notwendige Arbeitszeit der Mitarbeiter – so wird sichergestellt, dass die Mittel verantwortungsbewusst eingesetzt werden, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen. Vor allem aber stellt dieses Arbeitspaket sicher, dass die Stimmen der Studierenden und Mitarbeiter im Mittelpunkt des Projekts stehen und unsere Bemühungen zur Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung im Hochschulbereich in ganz Europa leiten.
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